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Quelle Gesundheitsinformation.de

Wechseljahre: Kann Bewegung Hitzewallungen und andere Symptome lindern?
Körperliche Bewegung kann einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden leisten und auch gesundheitlichen Problemen nach den Wechseljahren vorbeugen. Ob Bewegung dazu beitragen kann, Symptome der Wechseljahre zu lindern, ist jedoch wissenschaftlich nicht ausreichend untersucht.
Erektionsstörungen: Wie wirksam sind Potenzmittel wie Viagra und welche unerwünschten Wirkungen haben sie?
Die Langzeitanwendung von Sildenafil (Viagra), Vardenafil (Levitra) und Tadalafil (Cialis) bei Erektionsstörungen wurde bislang nicht ausreichend untersucht. Diese Medikamente können befriedigenden Sex wahrscheinlicher machen. Es kann jedoch bei etwa 2 von 10 Nutzern zu unerwünschten Wirkungen kommen.
Starke Regelblutung: Wie erfolgreich ist die Entfernung der Gebärmutter im Vergleich zu weniger schwerwiegenden Operationen?
Eine Entfernung der Gebärmutterschleimhaut kann die Beschwerden ähnlich gut lindern wie eine Entfernung der Gebärmutter ? das Risiko für unerwünschte Wirkungen ist aber geringer. Etwa eine von 5 Frauen, bei denen die Gebärmutterschleimhaut entfernt wurde, lässt sich jedoch innerhalb von zwei Jahren erneut operieren.
Prämenstruelles Syndrom: Können Entspannungsverfahren oder psychotherapeutische Verfahren die Beschwerden lindern?
Bei Frauen mit prämenstruellem Syndrom können sowohl eine kognitive Verhaltenstherapie (KVT) als auch Medikamente gegen Depressionen (Antidepressiva) zur Behandlung eingesetzt werden. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege, welche Methode besser ist. Als Tendenz zeichnet sich aber ab, dass eine KVT depressive Symptome lindern kann und bei den Frauen, denen sie geholfen hat, eine länger andauernde Wirkung zeigt als Antidepressiva.
Schwangerschaft: Benötigt jede schwangere Frau täglich Eisenpräparate und welche möglichen Nebenwirkungen gibt es?
Für schwangere Frauen mit Mangelerscheinungen ist es wichtig, zusätzlich Eisen einzunehmen. Für Frauen, die über ihre Nahrung genügend Eisen aufnehmen, ist die zusätzliche Einnahme eisenhaltiger Mittel vermutlich nicht erforderlich. Eisenpräparate können bei einigen gesunden Schwangeren eine Anämie verhindern ? dass sie auch bei Müttern oder ihren Säuglingen Komplikationen oder Erkrankungen reduzieren, ist aber nicht nachgewiesen.
Nach einem Schlaganfall: Verbessert Fitnesstraining die Gesundheit und Mobilität?
Fitnesstraining als Teil der Rehabilitation nach einem Schlaganfall kann die körperliche Fitness und die Belastbarkeit steigern sowie wieder mobiler machen.
Rheumatoide Arthritis: Welche Bewegungsart könnte helfen und ist sicher für die Gelenke?
Viele Bewegungsarten können die Fitness und die Beweglichkeit von Menschen mit einer rheumatoiden Arthritis (RA) im Frühstadium oder einer nicht fortschreitenden RA steigern ? darunter regelmäßiges und moderates Krafttraining und Heimtrainer-Nutzung. Menschen mit ausgeprägten Gelenkschäden müssen aber unter Umständen auf körperliche Aktivitäten und Sportarten verzichten, bei denen sie die Gelenke oft drehen und stark belasten.
Geistige Fitness: Sind Denksportaufgaben im Alter ein gutes Training?
Denksport in Form von Spielen ? insbesondere Computerspielen ? erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Man kann damit bestimmte Fähigkeiten trainieren, wie zum Beispiel das Reaktionsvermögen. Es ist jedoch nicht belegt, dass Denksport dabei hilft zu verhindern, dass die allgemeine Gehirnleistung im Alter nachlässt.
Vaginose: Welche antibakteriellen Behandlungen helfen nicht-schwangeren Frauen?
Bei einer bakteriellen Vaginose siedeln sich vermehrt Krankheitserreger in der Scheide an ? dies kann unangenehme Symptome wie auffällig riechenden Ausfluss hervorrufen. Mit den Antibiotika Clindamycin und Metronidazol können Frauen eine Vaginose kurzfristig gut behandeln.
Arzneimittelsicherheit: Warum wirft das langwirksame Insulinanalogon Glargin (Lantus) Sicherheitsfragen auf?
Das langwirksame Insulinanalogon Glargin ist seit dem Jahr 2000 eine weitere Option bei der Diabetes-Behandlung. Sicherheitsprüfungen lieferten jedoch widersprüchliche und lückenhafte Ergebnisse. In der bislang größten veröffentlichten Bevölkerungsstudie zu Glargin zeigte sich ein möglicherweise erhöhtes Krebsrisiko unter Glargin im Vergleich zu Humaninsulin. Um sicher zu klären, ob dieser Zusammenhang tatsächlich auf Glargin zurückzuführen ist, bedarf es weiterer Forschung.
Operation eines Bandscheibenvorfalls: Wie gut können Bewegungs- und Rehabilitationsprogramme bei der Genesung helfen?
Bewegungs- und Schulungsprogramme, die vier bis sechs Wochen nach der Operation eines Bandscheibenvorfalls beginnen, können die Genesung beschleunigen. Es ist nicht belegt, dass Bewegungstrainings mit höherer Intensität wirksamer sind als weniger intensive Programme. Helfen können auch von Krankenkassen angebotene Rehabilitationsprogramme.
Polyzystisches Ovarialsyndrom: Erhöhen Diabetesmedikamente wie Metformin die Fruchtbarkeit?
Metformin kann bei Frauen mit einem polyzystischen Ovarialsyndrom die Zahl der Eisprünge erhöhen. Dies bedeutet aber nicht unbedingt, dass dadurch auch häufiger ein Kind zur Welt gebracht wird.
Depressionen: Können Entspannungsverfahren helfen?
Entspannungsverfahren wie die progressive Muskelentspannung können zur Linderung leichter bis mittelschwerer Depressionen beitragen. Sie sind aber nicht so wirksam wie eine bestimmte Art einer psychotherapeutischen Behandlung, nämlich die kognitive Verhaltenstherapie.
Früherkennnung: Welche Untersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt?
Heutzutage werden für Kinder und Erwachsene zahlreiche Früherkennungsuntersuchungen angeboten. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bei vielen Früherkennungsuntersuchungen für bestimmte Personengruppen die Kosten.
Asthma und Bewegung: Wie schneidet Schwimmen im Vergleich zu anderen Sportarten ab?
Regelmäßiges Schwimmen könnte die Lunge leistungsfähiger machen und den Schweregrad des Asthmas verringern. Laufen und Radfahren führen sehr viel eher zu Anstrengungsasthma als Schwimmen. Es ist noch unklar, welche Auswirkungen Chlorwasser und das Schwimmen in Hallen- oder Freibädern auf das Asthmarisiko haben.
Hepatitis B: Soll ich mich testen lassen?
Das Risiko für eine Hepatitis-B-Infektion ist für bestimmte Gruppen hoch. Doch insgesamt gesehen haben weniger als 1 % der Menschen in Deutschland eine Hepatitis-B-Infektion. Wenn bei Erwachsenen kein besonderes Risiko besteht, scheinen weder ein Test noch eine Impfung gesundheitliche Vorteile zu bringen.
Komplikationen nach einer Operation: Sinkt das Risiko, wenn man vor einem Eingriff mit dem Rauchen aufhört?
Ein bis zwei Monate vor einer geplanten Operation mit einer Nikotinersatztherapie zu beginnen, könnte das Risiko für Probleme wie Wundheilungsstörungen halbieren.
Eingeschränkte Fruchtbarkeit: Verbessert die Behandlung einer Varikozele die Fruchtbarkeit bei Männern?
Manche Fachleute vermuten, dass bei einem unerfüllten Kinderwunsch ein Krampfaderbruch im Hodensack (Varikozele) eine Ursache sein könnte. Man kann sie mit einem kleinen Eingriff behandeln, der aber unerwünschte Wirkungen haben kann. Es gibt jedoch keine Belege dafür, dass diese Behandlung eine Schwangerschaft wahrscheinlicher macht.
Tiefe Venenthrombose (TVT): Können Medikamente Thrombosen in ruhiggestellten Beinen verhindern?
Wenn man ein Bein über mehrere Tage nicht bewegen kann, zum Beispiel nach einem Bruch, können bestimmte gerinnungshemmende Medikamente das Risiko für eine tiefe Venenthrombose senken. Am wichtigsten ist es jedoch, sich möglichst früh wieder zu bewegen.
Dekubitus: Können spezielle Matratzen und Auflagen das Entstehen von Druckgeschwüren verhindern?
Druckmindernde Unterlagen wie Auflagen, Matratzen und medizinische Schaffelle können helfen, das Risiko für Druckgeschwüre zu senken.
 

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