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Die besten Tipps gegen das Frieren Der Winter steht vor der Tür; wir helfen Ihnen sich effektiv gegen das große Bibbern zu wappnen.
KÖLN - Die kalte Jahreszeit ist nun auch bei uns angekommen und viele „Frostbeulen“ packt das kalte Grauen beim Gedanken an eisige Temperaturen. Frieren ist ein normaler aber sehr unangenehmer Überlebensmechanismus des menschlichen Körpers. Zum Schutz vor der Kälte wird die verbleibende Wärme wird in die Körpermitte abgezogen und die Blutgefässe der nicht ganz so wichtigen Körperteile wie Hände, Füße und Nase ziehen sich zusammen. Die Körperhaare richten sich auf, um möglichst viel Wärme zu halten (Gänsehaut) und die Muskeln produzieren Wärme durch Bewegung (frieren). Aber warum sind einige Menschen besonders kälteempfindlich? Karin Hertzer, die Autorin des Buches „Nie wieder frieren“ sagt dazu: „Jeder Mensch friert, aber die Wahrnehmung der Temperatur ist unterschiedlich ... Zudem haben Frauen weniger Muskeln, die ihnen dabei helfen könnten, Wärme zu produzieren und Wärme zu speichern.“ Außerdem ist die Haut von Frauen etwas dünner und somit ein nicht ganz so guter Wärmespeicher. Doch was kann man nun unternehmen, um sich gegen die frostigen Temperaturen zu wehren? Als erstes sollte man sich von innen her aufwärmen. Das klappt prima mit Gewürzen (z.B. Chili, Peperoni, Ingwer, Rosmarin, Thymian oder Zimt) und heißen Getränken, die die Durchblutung anregen. Um die Wärme dann auch im Körper zu halten, sollte man sich gut in Materialen wie Wolle, moderne High-Tech-Gewebe oder Kaschmir „einpacken“. Damit wird sich dann aber besser nicht mit einer Wolldecke aufs Sofa gemümmelt, sondern als nächster Schritt ist Bewegung angesagt. Körperliche Betätigung steigert auch die Durchblutung und sorgt dafür, dass das wärmende Blut in alle Körperregionen gepumpt wird. Damit die gemütliche Winterruhe nicht zu kurz kommt, hier eine kleine Entwarnung: Entspannungstechniken können auch helfen, da verkrampfte und verspannte Muskeln weniger gut durchblutet sind. Hier bietet sich z.B. Yoga, Autogenes Training oder Qi Gong an.
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg
Erkältungsviren nicht immer harmlos! Auch bei einer leichten Erkältung sollten sich Freizeitsportler schonen und abwarten, bis sie wieder gesund sind.
KÖLN – Die Zeit des Schnupfens und der grippalen Infekte ist wieder gekommen: Man niest, die Nasen laufen und aus allen Ecken ist ein dumpfes Husten zu vernehmen. Erkältungen sind jetzt an der Tagesordnung. Die Infektion der oberen Atemwege ist zwar unangenehm, im Gegensatz zur echten Grippe aber normalerweise harmlos. Dennoch können auch Erkältungsviren fast unbemerkt andere Organe wie Herz und Hirn befallen. In diesen Situationen sollte man sich besonders schonen. Freizeitsportler sollten zu diesem Zeitpunkt auf ihren Sport verzichten und einen Gang zurück schalten. Das heißt nicht, dass Bewegung völlig verboten ist. Lange Spaziergänge an der frischen Luft tun dem Körper eher gut. Um das Fitness-Studio sollte allerdings ein großer Bogen gemacht werden, schon allein um andere nicht auch anzustecken. Wer unbedingt trainieren will, weil er in einer Wettkampfvorbereitung steckt, sollte auf alle Fälle vorher einen Arzt konsultieren. Denn hinter einfachen Halsschmerzen können sich in bestimmten Fällen auch ernsthafte Erkrankungen wie Myokarditis (Herzmuskelentzündung) und Enzephalitis (Gehirnentzündung) verbergen.
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg
Ist Muskelkater wirklich ein gutes Zeichen? Ammenmärchen zum Thema Muskelkater sind immer noch weit verbreitet; wir räumen damit auf!
KÖLN - „Muskelkater garantiert ein gutes oder erfolgreiches Training“ Das denken viele, aber eher das Gegenteil ist der Fall. Bei Muskelkater wurde der Körper überfordert. Es kommt dabei zu winzigen Verletzungen der Muskelfasern, sogenannte Mikrotraumata. Der Schmerz wird durch Entzündungsprozesse in den verletzten Bereichen verursacht und hat übrigens nichts mit einem Überschuss an Laktat (Milchsäure) zu tun, dieses wird zwar im Muskel angereichert aber nach wenigen Stunden wieder abgebaut. Sollte man gegen den Schmerz antrainieren? Nein, denn das macht alles nur noch schlimmer. Lindernd wirken sanfte Bewegungen, die die Durchblutung anregen, zusammen mit Wärme durch Sauna, Badewanne, Wärmekissen, etc. Wie kann man sich vor Muskelkater schützen? Viele Sportler empfehlen vor und nach dem Training ein Stretching der geforderten Muskelpartien. Leider stimmt diese Annahme auch nicht. In den 60er Jahren vermutete man, dass Muskelkater aufgrund von einer verkrampften Muskulatur kommt, deshalb dehnte man. Demnach ist die Theorie, dass Stretching Muskelkater vorbeugt, nicht richtig. Gerissene Fasern heilen bestimmt nicht besser, wenn man an ihnen zerrt! Stretching ist aber dennoch sinnvoll zum Vorbeugen von Sportunfällen, da man sich eher verletzt, wenn man steif und ungelenkig ist. Außerdem entstehen Bewegungen durch das Zusammenspiel 2er Muskelgruppen. Die einen dehnen, die anderen strecken. Ein Sportler kann seine Kraft nur voll ausschöpfen, wenn seine Muskeln ausreichend dehnbar sind.
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg
Sind bunte Bonbons gesundheitsgefährdend? Bunte Süßigkeiten enthalten häufig sogenannte Azofarbstoffe, diese werden von Verbraucherschützern als gesundheitlich bedenklich eingestuft.
FRANKFURT - Je bunter Süßigkeiten sind, desto gefragter sind sie bei Kindern. Nun warnt allerdings die Verbraucherzentrale Hessen in Frankfurt vor diesen Leckereien. Denn besonderes knallbunte Süßigkeiten enthalten Azofarbstoffen, zu denen Tartrazin, Azorubin oder Chinolingelb gehören. Diese Inhaltsstoffe stehen unter dem Verdacht nicht nur Allergien, sondern auch Konzentrationsprobleme und Hyperaktivität bei Kindern zu verstärken. Bei Stichproben fand die Verbraucherzentrale heraus, dass in zahlreichen Supermärkten, 44 Prozent der unter die Lupe genommenen Produkte, mit Azofarbstoffen versetzt waren. Zur Zeit plant die EU, dass betroffene Produkte bis 2010 mit einem Warnhinweis versehen werden müssen. Allerdings verlangen Verbraucherschützer ein komplettes Verbot dieser Zusätze.
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg
„i-Pill“ - Tabletten werden intelligent Wissenschaftler haben eine mikroprozessorgesteuerte Tablette vorgestellt, die eine gezielte Behandlung von schweren Erkrankungen des Verdauungstraktes verspricht.
KÖLN - Nachdem es bereits ein i-pod, ein i-book gibt das I-Phone, haben amerikanische Wissenschaftler nun eine „i-Pill“ entwickelt. Die Tablette ist 26 mm mal elf mm groß, also in etwa so groß wie die 2001 zugelassene Kamera Pille. Sie muss vom Patienten geschluckt werden und aufgrund der natürlichen Darmbewegung gelangt sie wie von selbst zu ihrem Einsatzort. Am Ziel angekommen kann die „i-Pill“ eine Messung des PH-Wertes durchführen. Nach der Messung kann Sie nun eine vorprogrammierte festgelegte Menge der Medikation mit einer Pumpe abgegeben. Des weiteren hat man mit der Pille die Möglichkeit ,die Temperatur drahtlos übermittelt zu bekommen.
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg
Acomplia - Schlankheitsmittel vom Markt genommen Das Schlankheitsmittel Acomplia ist europaweit vom Markt genommen, da für Patienten die Gefahr von Depressionen bestehe.
PARIS - Acomplia ist ein Medikament welches zur Behandlung von starkem Übergewicht ( Adipositas) eingesetzt wurde. Zugelassen wurde das Medikament erst im Jahr 2006. Nun hat der Pharmakonzern Sanofi-Aventis das Medikament vom Markt genommen, denn es bestehe der dringende Verdacht, dass Acomplia Depressionen bis hin zum Suizidversuch auslösen kann. Aufgrund dessen hat die europäische Arzneibehörde EMEA die Rücknahme vom Markt empfohlen. Weltweit wurden bis dato 700.000 Menschen mit dem Medikament behandelt. Patienten die zur Zeit Acomplia einnehmen, sollten sich mit ihrem behandelnden Arzt in Verbindung setzen. „Es ist allerdings nicht notwendig, das Arzneimittel sofort abzusetzen", so die Apothekerin Petra Zagermann-Muncke von der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK).
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg
Chininhaltige Getränke sollten von Schwangeren gemieden werden Trinken Schwangere zu viel chininhaltige Getränke, kann es bei Neugeborenen zu Entzugserscheinungen kommen.
BERLIN - Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) rät schwangeren Frauen dringend davon ab, chininhaltige Getränke zu konsumieren. Chinin ist zum Beispiel in Bitter Lemon enthalten, aber auch Bestandteil von einigen Arzneimitteln zur Bekämpfung von Muskelkrämpfen. Die werdende Mutter sollte generell auf chininhaltige Getränke und Arzneimittel verzichten. Tut sie dies nicht, so kann dies zu Entzugserscheinungen wie Muskelzittern bei Neugeborenen führen. Schwangere, die unter Wadenkrämpfen leiden, können nach Absprache mit dem Arzt, alternativ Magnesium zu sich nehmen.
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg
Herzschrittmacher können durch Kopfhörer gestört werden Das Metall Neodym, das in handelsüblichen MP3 Kopfhörer enthalten ist, kann nach neuesten Studien Auswirkungen auf medizinische Geräte haben.
BOSTON - Eine aktuelle Untersuchung aus den USA wurde nun auf einer Tagung in Boston vorgestellt. Diese besagt, dass Kopfhörer ein Magnetfeld aufbauen können, welches Herzschrittmacher und Defibrillatoren stören können, so Dr. William Maisel vom Beth Israel Medical Center. Verantwortlich für diese Störung ist das Metall Neodym, welches in Kopfhörern enthalten ist; Es erzeugt ein 20 Millitesla starkes Magnetfeld. In der Studie wurde überprüft, was passiert wenn der Kopfhörer während des Betriebes vom Ohr auf die Brust rutscht. Bei 15 Prozent der Herzschrittmacherpatienten und 30 Prozent der Defibrillatorpatienten zeigten sich Reaktionen auf das wirkende Magnetfeld des Kopfhörers. Wurde der Kopfhörer wieder von der Brust entfernt, nahmen die meisten Geräte wieder den normalen Betrieb auf. Schrittmacher-Patienten sollten aufgrund dieser Studie nicht in Panik verfallen, allerdings raten Experten den betroffenen Menschen aufmerksam mit Kopfhörern umzugehen.
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg
Migräne = Brustkrebsschutz? US-amerikanische Forscher entdeckten ein vermindertes Brustkrebsrisiko bei Migränepatientinnen!
SEATTLE - Unglaublich aber anscheinend wahr: Frauen, die unter hormonbedingter Migräne leiden, erkranken seltener an Brustkrebs! Dies wurde in einer Studie mit fast 3.500 Frauen, die das Fred Hutchinson Krebsforschungszentrum in Seattle durchführte, ermittelt. Der US-amerikanische Forscher Christopher Li berichtet: „Wir haben herausgefunden, dass Frauen mit Migräne ein um 30 Prozent reduziertes Risiko an Brustkrebs zu erkranken haben im Vergleich zu Frauen ohne solche Kopfschmerzen“. Die Erklärung für das erstaunliche Phänomen ist offenbar recht einleuchtend. Die Verminderung des Risikos bezieht sich auf Brustkrebsarten mit Östrogen- oder Progesteron-positiven Rezeptoren. So wird das Wachstum z.B. durch einen hohen Östrogenspiegel forciert. Li erklärt weiter: „Migräne hat eine hormonelle Komponente. Sie taucht öfter bei Frauen als bei Männern auf und einige ihrer Auslöser haben einen hormonellen Bezug. Frauen, die orale Verhütungsmittel nehmen, leiden häufig mehr in ihrer Hormon freien Woche unter Migräne. Dagegen ist Schwangerschaft, in der es einen hohen Östrogenspiegel gibt, mit einer starken Abnahme von Migräneanfällen verbunden.“
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg
Herbstgeborene leben offenbar länger Eine Untersuchung zeigte, dass Menschen die im Herbst geboren sind, bis zu einem dreiviertel Jahr länger leben.
KÖLN - Eine Rostocker Studie aus dem Jahre 2007 hat gezeigt, dass Menschen die in den Herbst-Monaten geboren wurden, länger leben. Für diese Studie untersuchte das Rostocker Max-Planck-Institut für demographische Forschung Daten von zwei Millionen Dänen und Österreichern, die vor dem Jahr 1918 geboren wurden. Die Ergebnisse erstaunten, denn die Dänen, die in den Herbstmonaten geboren wurden, lebten ein halbes Jahr, die Österreicher sogar ein dreiviertel Jahr länger. Dieses Phänomen wurde zudem von Daten aus Australien untermauert. In Australien ist in den Monaten April bis Juni Herbst. Auch dort wurden die Menschen, die in diesen Monaten geboren wurden, deutlich älter. Die Wissenschaftler vermuten diesbezüglich einen Zusammenhang zur den herbstlichen Ernährungsgewohnheiten und den auftretenden Infektionen im laufenden Jahr.
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg
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